1923

 

Die Spielabteilung Faustball/Handball wird gegründet.


1926

 

Am 13.02.1926 findet der Gauspieltag Faustball in Leutkirch statt.
Das erste Handballspiel am 24.04.1926 endet mit 2:3 gegen den TV Waldsee.


1927

 

Die TSG Leutkirch wird Gaumeister in der Handball-B-Klasse. Die Jugend wird Gaumeister im Faustball.


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untere Reihe von links: Paul Kempter, Stefan Wagner, Hans Loritz
mittlere Reihe: Karl Moll, Richard Marquart, Franz Simmler
hintere Reihe: Emil Besch, H. Frommlet, Albert, Hutter, Richard Bamberger, ?


1928

 

Im Handball erreicht man die Gruppenmeisterschaft im Donaukreis.


1930

 

Im Faustball gelingt die Bezirksmeisterschaft A-Klasse.


1931

 

Spielverbot im Handball, Faustball Bezirksmeister A/B-Klasse.


1932

 

Alle Abteilungen der TSG Leutkirch werden aufgelöst. Es folgt der Übertritt in den Allgäuer Turnerbund. In der Bezirksklasse Allgäu wird man Meister.


1935

 

Die TSG wird erstmals aufgeführt.


1936

 

Die 1. Mannschaft wird Handball-Allgäu-Meister. Der Jugend gelingt es, den Handball-Kreismeistertitel zu holen.


1939

 

Der Handballbetrieb wird eingestellt.


1945

 

Die Handballabteilung wird von Hermann Weixler, Will Rogg, Otto Häberle, Gustav Remmele und Karl Hagmeyer neu gegründet.


1946

 

Aus den Rundenspielen scheidet man aus. Es gibt Probleme mit der Spielerausstattung (Bälle und Schuhe). Die Spiele werden mit der Fußballabteilung abgesprochen.


1948

 

In der Bezirksklasse Bodensee-Oberschwaben wird man Meister.

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untere Reihe von links: Hans Wagenseil, Otto Sniewind, Paul Wagenseil
mittlere Reihe: Walter Pfaff, Eugen Rist, Pauzi Behr
obere Reihe: Otto Häberle, Hermann Weixler, Georg Wache, Franz Marquart,
Richard Eckert


1950

 

Die Polizei errichtet Sperren an einer Spielfeldseite, damit die Zuschauer die Tribüne benutzen und somit Eintritt zahlen.


1953

 

Die Spieler Hermann Weixler, Georg Wache, Pius Engler, Helmut Moser, Max Neuschel, Franz Marquart, Kurt Abt, Günther Seitz, Manfred Lutz, Reinhold Schröter und Eberhard Joser werden Gruppenmeister im Bezirk, Allgäu.


1955

 

Franz Marquart bekommt vom Württembergischen Handball-Verband die Ehrennadel verliehen.

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untere Reihe von links: Alois Graf, Reinhold Schröter, Willi Rogg
mittlere Reihe: Günther Seitz, Eberhard Joser, Pius Engler
hintere Reihe: Georg Stoll, Kurt Abt, Hermann Weixler, Helmut Moser, Hans Schell


1957

 

Der Spielbetrieb wird eingestellt.


1962

 

Die Handballabteilung wird aus einer Skatrunde am 11.09.1962 unter Abteilungsleiter Heinz Magg neu gegründet. Man nimmt an der Verbandsrunde Kreisklasse Allgäu des Bayerischen Handball-Verbandes teil.


1966

 

Jetzt nimmt man an der Spielrunde der Bezirksklasse Oberschwaben teil. Es ist die erstmalige Teilnahme an der Hallenrunde (66/67). Die A-Jugend wird Erster der Oberschwäbischen Kleinfeldrunde.


1969

 

Zum ersten Mal wird eine C-Jugend-Mannschaft gemeldet.


1971

 

Die C-Jugend holt die Oberschwäbische Jugendmeisterschaft.


1972

 

Die Herren werden Meister der Division II. Es gelingt der Aufstieg in die 1. Internationale Hallenliga Oberschwaben-Vorarlberg.


1973

 

Anläßlich des 50-jährigen Bestehens der Abteilung wird am 20.09. ein Jubiläumsturnier veranstaltet.


1974

 

Die Herren werden Oberschwabenmeister in der Kleinfeld-Sommerrunde. Herausgabe des Handballkuriers.

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vordere Reihe von links: Krause, Eckert, Brodbeck, Lehmann, Thierer
hintere Reihe: Postel, Dassel, Rottmann, Gütler, Brendle


1975

 

Die Herren steigen in die Bezirksliga auf. Das entscheidende Spiel wird in Leutkirch vor über 800 Zuschauern mit 13:11 gegen Lindau verloren. Lindau verzichtet auf den Aufstieg. Für den bis dahin größten Erfolg sorgen Brodbeck, Dassel, Jaberg, Rottmann, Lehmann, Eckert, Postel, Güthler, Brendle und Thierer. Die C-Jugend wird hinter dem späteren Württembergischen Vize-Meister PSG Friedrichshafen Zweiter der Oberschwäbischen Meisterschaften in der Leistungsklasse I. Die württembergischen B-Jugend-Auswahlmannschaften (Lehrwart Ekke Hoffmann) tragen Trainingsspiele in Leutkirch aus.


1976

 

Die Abteilung richtet ihr erstes Mädchen-Turnier aus. Die 1. Mannschaft kann kein Spiel mit der Aufstiegsmannschaft bestreiten, denn sie wird sehr stark vom Verletzungspech heimgesucht. Die Herren steigen in die 1. Internationale Bodenseeliga ab.


1977

 

Die Herren steigen in die 2. Internationale Bodenseeliga ab.


1978

 

Die 1. Mannschaft schafft den Wiederaufstieg in die 1. Internationale Bodenseeliga. Die Zuschauer strömen in Massen in die Seelhaushalle. Die A-Jugend steigt unter Trainer Karl-Heinz Brendle und mit den Spielern Christoph Schwegelbauer, Klaus Birkenmaier, Herbert Birker, Klaus Schmelt, Ralf Uhl, Joachim Zorn, Michael Graf
und Florian Weixler in die Bodensee-Leistungsstaffel auf (20:0 Punkte / 187:97 Tore).

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untere Reihe von links: Gerhard Brodbeck, Manfred Thierer, Ulli Eckert
hintere Reihe: Eugen Hummel, Karl-Heinz Bredle, Bernd Dassel, Reinhold Groseker,
Jörg Hempel, Andreas Wünsche, Waschkowitz, Manfred Olbricht


1980

 

Die Herren steigen in die 2. Internationale Bodenseeliga ab. Die Damen besuchen ein internationales Turnier in Holland.


1984

 

Gegen den VfL Günzburg, Tabellenerster der 2. Bundesliga und Europacup-Halbfinalist wird ein Freundschaftsspiel veranstaltet. 450 Zuschauer in der Seelhaushalle sehen einen 30:18-Sieg der Günzburger, doch die Leutkircher ziehen sich dank der Tore von Albert Breuning (6) und Herbert Birker (5) achtbar aus der Affäre.


1985

 

Am 26. Januar sehen 300 Zuschauer das vorentscheidende Spiel um den Aufstieg in die 1. Internationale Bodenseeliga gegen Ailingen. 20 Sekunden vor Schluß erzielt Herbert Birker den 21:19-Siegtreffer. Perfekt gemacht wird der Aufstieg am 4. März durch den 20:11-Erfolg gegen Waldsee. Unter Trainer Bernd Dassel spielten Wünsche, Ulrich, Groseker, Breunig, Birker, Bay, Pippirs, Zorn, Huber, Schellhorn, Seitz, Rommel, Maucher und Sulvsky. Da auch den Kickern des FC Leutkirch der Aufstieg gelingt, wird zusammen gefeiert. Bei einem Handball-Fußball-Mix (Fußballtore zählen vierfach, das Spiel endet 18:18) und der anschließenden Feier kommen 2500 Mark zusammen, die der Afghanistan-Hilfe überwiesen werden. Am 6. September ist erneut der VfL Günzburg zu Gast in Leutkirch, diesmal aber als Erstligist. Gegen das Team mit sechs Nationalspielern müssen sich die Leutkircher mit 12:30 geschlagen geben.

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untere Reihe von links: Rüdiger Ullrich, Joachim Zorn, Andreas Hüber, Helmut Schellhorn,
Hans-Peter Seitz, Hardy Rommel. hintere Reihe: Andreas Wünsche, Reinhold Groseker,
Albert Breunig, Herbert Birker, Raimund Bay, Thomas Pippirs


1986

 

Durch einen Sieg gegen die PSG Friedrichshafen wird der Abstieg gerade noch verhindert. Die Damen der TSG Leutkirch verlieren das entscheidende Spitzenspiel der Kreisklasse II zu Hause gegen den Tabellenführer TV Langenargen mit 13:15. Der Aufstieg wird somit knapp verfehlt.


1987

 

Zum Saisonstart setzt es vier Niederlagen in Folge. Doch dann berappeln sich die Leutkircher und können sieben Spiele hintereinander gewinnen. Das Spitzenspiel gegen Dornbirn wird vor großer Kulisse mit 16:14 gewonnen. Trotz des erneut kleinen Kaders belegt man am Saisonende den guten vierten Platz. Am 31. Mai gelingt ein historischer Sieg: Durch das 24:20 gegen Wangen I (Gerhard Brodbeck: "Das erste Mal, daß wir gegen Wangen gewinnen, wenn's um was geht.") qualifiziert man sich zum ersten Mal für die Württembergische Pokalrunde. Doch der stolze Erfolg
wird von Wünsche, Brodbeck, Groseker, Birker, Breunig, Seitz, Schellhorn, Gessler, Pippirs und Wulf nicht ausgekostet. Wegen diverser Verpflichtungen von verschiedenen Spielern hätte nur ein Rumpfteam die weite Reise in den Stuttgarter Raum antreten können: Das Kapitel Leutkirch im HVW-Pokal war somit schnell beendet. Die Leutkircher
schenkten das Spiel.


1988

 

Die gesamte Saision ist geprägt vom Kampf gegen den Abstieg, aus dem man am Ende als Neunter von zwölf Mannschaften siegreich hervorgeht.


1989

 

Zwar schlägt man sich im Vorbereitungsspiel beim 13:29 gegen den Zweit-Bundesligisten TSV Scharnhausen ganz achtbar, trotzdem reicht es nach vielen Hochs und Tiefs und einer durchschnittlichen Saison nur zum fünften
Platz. Die Damen belegen den 3. Abschlußplatz in der Kreisliga I.


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vordere Reihe von links: Irmgard Reisele, Sabine Mayer, Claudia Schmidt, Inge Röck,
Ruth Loleit, Schmidt, Claudia Harscher, Andrea Riedle, Daniela Baur, Manuela Schaufler
mittlere Reihe: Damentrainer Winfried Schindler, Herbert Birker, Volker Frick,
Hans-Peter Seitz, Michael Wulf, Andreas Wünsche
hintere Reihe: Franz Gessler, Bernd Dassel, Christoph Deschler, Reinhold Groseker,
Stephan Müller, Helmut Schellhorn, Gerhard Brodbeck


1990

 

Mit großen Zielen startet man in diese Saison: Ganz vorne mitmischen, wenn möglich Meister werden und in die Landesliga aufsteigen. In der Vorbereitung wird so konzentriert trainiert wie wohl noch nie zuvor (ab Juli schon dreimal pro Woche Konditionstraining). Sogar eine Trainingswoche unter der Leitung von Jochen Griesmeier, ehemaliger Bundesligaspieler und Handball-Dozent an der Uni Tübingen, hat Trainer Bernd Dassel organisiert. Zweimaliges Training am Tag und insgesamt vier Testspiele sorgen dafür, daß die Leutkircher topfit in die Saison gehen. Und die Mannschaft mit Wünsche, Ulrich, Birker, Müller, Deschler, Seitz, Gessler, Pippirs, Marei, Ch. Dassel, Groseker, Frick und Wulf wird den hohen Erwartungen gerecht. Mit einem 21:17 gegen Dornbirn startet man in die Bezirksliga-Saison, schiebt sich durch ein 20:15 gegen Lustenau auf Platz eins sichert sich zum ersten Mal die Herbstmeisterschaft. Ein 15:15 im Freundschaftsspiel gegen den ungarischen Drittligisten Dabas nährt außerdem die Hoffnungen, daß das große Ziel erreicht werden kann. Doch weil Hochmut vor dem Fall kommt, gibt es für die Leutkircher nach der Winterpause ein böses Erwachen. Vier Niederlagen in Folge reißen sie aus allen Aufstiegsträumen, was Trainer Bernd Dassel dazu bewegt, sein Amt zur Verfügung zu stellen.

Am Ende muß man sich mit Rang vier und mit der Erkenntnis , den Titel leichtfertig verspielt zu haben, zufrieden geben. Im Juli besucht die Mannschaft die ungarischen Freunde in Dabas, was für alle zu einem Erlebnis der besonderen
Art wird. Dabei gerät das 20:20 im Freundschaftsspiel in dieser Woche eher zur Nebensache. Ob Präsident, Spieler, Frauen oder Fans - bei allen bleibt die ungarische Gastfreundschaft in tiefer Erinnerung.


1991

 

Als einziger Mannschaft gelingt es der TSG, dem späteren Meister Feldkirch einen Punkt abzuknöpfen, doch am Ende muß man sich mit Rang acht zufrieden geben. Negativer Höhepunkt ist das 18:21 im Derby gegen Isny vor gut 300 Zuschauern, bei dem es insgesamt fünf Rote Karten gab.


1992

 

Gegen den sechsmaligen Schweizer Meister und Europacup-Finalisten St. Otmar-St. Gallen setzt es im letzten Vorbereitungsspiel eine 12:27-Niederlage, bei der Michael Deschler - ansonsten nicht einer der wurfgewaltigsten -
den Schweizer Keeper K.O. schießt. Die Saison hingegen ist eine Zitterpartie, an deren Ende man sich auf dem vorletzten Platz wiederfindet. Die Klasse wird nur gehalten, weil Feldkirch sich in der Landesliga behauptet und es somit nur einen Absteiger (Langenargen) gibt. Großer Erfolg dagegen für die männliche C-Jugend: Unter Trainer Jürgen Faber wird das Team Oberschwäbischer Bezirksmeister.


1993

 

Wieder wird die TSG, bedingt durch zahlreiche Verletzungen, Zweitletzter. Damit ist erneut der Klassenerhalt geschafft. Doch dann beschließt die Mannschaft, freiwillig in die 1. Internationale Bodenseeliga abzusteigen, um dort mit jungen Spielern (vornehmlich aus der A-Jugend) einen Neuanfang zu versuchen. Denn die Routiniers wie Groseker, Pippirs, Wulf und Birker kündigen an, nur noch dann auszuhelfen, wenn Not am Mann ist. Zum Saisonabschluß bestreitet die TSG Leutkirch noch ein Freund schaftsspiel gegen den Schweizer Vize-Meister Kadetten Schaffhausen, das mit
32:9 verloren geht. In den Reihen der Schweizer stehen einige Nationalspieler.


1994

 

Weil der Sprung von der Jugend zu den Aktiven ein allzu großer ist, muß sich die TSG am Ende erneut mit dem vorletzten Platz begnügen.


1995

 

Auch unter Spielertrainer Stephan Müller hat es die junge Leutkircher Mannschaft schwer und muß wieder mit dem vorletzten Platz vorlieb nehmen. Seit langer Zeit kann die TSG Leutkirch mit Andreas Brodbeck, Daniel Lucanto, Raimund Haser, Christoph Hösch und Kai Bahro gleich fünf neue Schiedsrichter stellen.

Die Handballer aus Dabas/ Ungarn kommen nach Leutkirch zu Besuch.


1996

 

Mit dem neuen Trainer Manfred Folter weht nun auch ein neuer Wind bei der TSG. Der Mannschaft um Kapitän Daniel Lucanto, zu der sporadisch die Alten Groseker und Birker stoßen, gelingen zu Saisonbeginn drei Siege in Folge, ehe einige knappe Niederlagen den Höhenflug beenden. Mit Platz vier am Saisonende sind die Leutkircher trotzdem zufrieden, scheint doch die Durststrecke beendet und die Wende zum Besseren eingeläutet zu sein. Auch Trainer Folter wird aktiver Schiedrichter.

Eine Gruppe der Handballer fährt zum Gegenbesuch nach Dabas / Ungarn.

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1997

 

Mit dem Ziel, einen der beiden Aufstiegsplätze zu belegen, geht die TSG in die Saison. Zum Kader, dem Andreas Brodbeck, Norbert Sipple, Daniel Lucanto, Raimund Haser, Christoph Hösch, Stefan Nachbauer, Stephan Müller, Herbert Birker, Jochen Beuter, und Daniel Dentler angehören, stoßen von der A-Jugend Jürgen Scheerer, Christoph Zettler und Alexander Hepp. Oldie Michael Wulf sowie Patrick Frei sollen je nach Bedarf und Gelegenheit aushelfen. Aufgrund der erheblichen Auswärtsschwäche hat man von vorne herein nichts mit dem Aufstieg zu tun. Am Ende der Saison steht man mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 18:18 Punkten auf dem enttäuschenden 6. Tabellenplatz. Anläßlich des 150-jährigen Jubiläums der TSG Leutkirch empfangen die TSG-Handballer am 29.08. den
zweimaligen deutschen Meister und Europapokal-Sieger SG Wallau-Massenheim. Dabei bietet die Multi-Kulti-Truppe, gespickt mit vielen Superstars wie zum Beispiel Dimitri Torgowanow (Weltmeister 97), Frédéric Volle (Weltmeister 95)
und Martin Schwalb Handball vom feinsten. Die zahlreichen Zuschauer sind begeistert. Letztendlich gewinnt die SG Wallau-Massenheim mit 45:17 trotz der sensationellen 1:0-Führung nach nur 18 Sekunden durch Daniel Lucanto.


1998

 

Am letzten Spieltag wird zwischen Saulgau II und Leutkirch der 2. Aufsteiger ausgespielt. Die Saulgauer treten verstärkt mit mit vier Regionalliga-Spielern aus der ersten Mannschaft an. Zehn schwache Minuten im Leutkircher Spiel sind entscheidend für den Nichtaufstieg. Nach einem 4:4-Zwischenstand ziehen die cleveren Saulgauer auf 13:5 davon geben diese Führung nicht mehr ab. Bei Spielende steht es dann 15:23. Leutkirch belegt den 3. Abschlußplatz in der 1. Internationalen Bodenseeliga hinter Wangen und Saulgau.Anläßlich des 75-jährigen Jubiläums der Handballabteilung gastiert am 8. Mai die Handballweltmeister-Mannschaft von 1978 in der Seelhaushalle. Die TSG Leutkirch
tritt mit dem TSG Old-Star-Team mit Spielern aus der Meistermannschaft 78 an: Gerhard Brodbeck, Andreas Wünsche, Hermann Jaberg, Karl-Heinz Rottmann, Albert Breunig, Manfred Thierer, Karl-Heinz Brendle, Helmut Schellhorn, Uli Eckert, Werner Duttle und Reinhold Groseker. Im Laufe der ersten Halbzeit werden nach und nach die Spieler der 1. Mannschaft eingewechselt: Andreas Brodbeck, Norbert Sipple, Herbert Birker, Daniel Dentler, Daniel Lucanto, Raimund Haser, Christoph Zettler, Jürgen Scheerer, Jochen Beuter, Christoph Hösch, Stefan Nachbauer und Patrick Frei. Das Spiel endet nach zahlreichen Kabinettstücken standesgemäß 37:21 für den Weltmeister. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gibt es jetzt mit Joy Neugebauer eine Schiedsrichterin. Und noch ein Novum: Das Schiedsrichterteam Andreas Brodbeck und Daniel Lucanto pfeifen im C-Kader auf Verbandsebene.

Am 5. September feiert die Handballabteilung ihr 75 jähriges Jubiläum im Pfarrstadel in Reichenhofen.


1999

 

Die Herren werden souverän Meister in der 1. Int. Bodenseeliga und steigen in die
Bezirksliga auf. Allerdings bestreitet die Mannschaft von Trainer Manfred Folter nur
13 Spiele, die anderen Partien werden von den Gegnern abgesagt.


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Vorne v.l.n.r: Jürgen Scheerer, Andi Brodbeck, Christoph Hösch, Norbert Sipple,
Daniel Dentler.
Hinten v.l.n.r.: Trainer Manfred Folter, Daniel Lucanto, Christoph Zettler, Jens Faber,
Stefan Nachbauer,Herbert Birker, Reinhold Groseker, Raimund Haser.
Es fehlen: Jochen Beuter, Patick Frei, Diethard Singer.

Die Damen werden belegen den 4. Platz in der Kreisliga.

Die weibl. B- Jugend wird Meister.

 

2000

 

Mit dem Ziel, den Sprung in die Bezirksliga des neuen Bezirks Bodensee - Donau aufzusteigen starten die Herren in die neue Saison. Allerdings wird die Mannschaft schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Im ersten Spiel erleidet Stefan Nachbaur einen Kreuzbandriss. Es zeigt sich auch mangelnde Fitness bei einigen Spielern, die während der Vorbereitung nicht immer präsent waren. Als bis Weihnachten erst 5 Punkte geholt wurden, tritt Manfred Folter als Trainer zurück. Michael Wulf übernimmt die Herren, kann aber den Abstieg in die Bezirksklasse nicht verhindern.

Die Damen werden Meister der Kreisliga 1 und steigen in die Bezirksklasse auf.

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Stehend v.l.n.r.: Trainer Helmut Schellhorn, Katrin Gröber, Ruth Loleit, Anita Riether,
Adi Schröter, Ines Rottmann, Monika Eisele.
Knieend v.l.n.r.: Uli Hodrus, Pamela Klöpf, Martina Birkenmaier, Katrin Klöpf,
Simone Waibel, Isa Cirillo.

2001

 

 Die Herren steigen steigen wieder ab und spielen nun in der Bezirksstaffel.


2002

 

 Die Herren schaffen den Aufstieg in die Bezirksklasse

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Die männl. C- Jugend wird Meister in der Bezirksklasse.

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2003

 

Die Damen werden werden 2. in der Bezirksklasse. Ohne große Ambitionen reist das Team zum Aufstiegsturnier nach Weingarten und steigt völlig überraschend in die Bezirksliga auf.

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Es spielten: Martina Birkenmaier, Uli Hodrus, Isa Cirillo, Simone Waibel, Ruth Loleit,
Steffi Röck, Dani Baur, Moni Eisele, Simone Schwägele, Adi Schröter,

2004

 

 


2005

 

 Die Damen steigen aus der Bezirksliga ab.


2006

 

 

 

2007

Die Herrenmannschaft steigt aus der Bezirksklasse ab. Michael Wulf hört nach 7 Jahren als Trainer der Herrenmannschaft auf und tritt auch als Abteilungsleiter zurück. Das Traineramt übernimmt Raimund Haser. Manfred Folter übernimmt das
Amt des Abteilungsleiters. Erstmals gibt es eine 2. Herrenmannschaft. Auf Grund von zu wenigen Spielerinnen wird die komplette weibl. A- Jugend ins Damenteam übernommen. Das Trainergespann Diethard Singer und Manfred Folter
kann schnell ein Team aus den Spielerinnen formen, das allerdings Lehrgeld zahlen muß und am Ende auf dem 7. Platz landet.

Im Sommer organisiert die Handballabteilung ein Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche. Zum Abschluß der Veranstaltung spielt am Abend die Handballakademie Göppingen gegen die Herren der MTG Wangen. Die A- Jugendlichen der Handballakademie verlieren am Ende knapp mit 37:39.

 


2008

Gleich zu Beginn des Jahres steigt ein absolutes Highlight in der Geschichte der Handballabteilung.
Die TSG Leutkirch richtet die Vorrunde im DHB - Länderpokal der A- Jugend aus. Die Auswahlteams aus Hamburg, Thüringen, Mittelrhein und Württemberg gastieren in Leutkirch. Die Veranstaltung ist ein voller Erfolg, Württemberg gewinnt das Turnier und später auch noch den Länderpokal.

Die Herren verpassen zwar die Meisterschaft und belegen Platz 2 in der Bezirksklasse Bodensee, steigen aber trotzdem in die Bezirksklasse auf.

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Vone v.l.n.r. Trainer Raimund Haser, Andi Brodbeck, Christoph Zettler,
Nico Holzenberger, Christoph Hösch, Sven Loleit, Andreas Muderer.
Hinten v.l.n.r. Florian Buck, Daniel Dentler, Eric Wulf, Michael Birkenmaier,
Martin Hirscher, Christoph Schmidt, Gunnar Schmidt, Georg "Juri" Sperle.

Die Damen setzen ein Achtungszeichen und belegen Platz 2 hinter Vogt. In der Aufstiegsrelegation scheitert das Team knapp an Friedrichshafen und Hard.

Mit Johannes Bauhofer schafft erstmalig ein Spieler der TSG Leutkirch den Sprung in die HVW - Auswahl.

 


2009

Die 1. Herrenmannschaft kann nach hartem Kampf den Abstieg verhindern und die Bezirksklasse halten.

Die Damen spielen eine durchwachsene Runde, können sich aber am Ende für die Aufstiegsrelegation in die neue eingleisige Bezirksklasse qualifizieren. Beim Relegationsturnier in Leutkirch gewinnt das Team von Trainer Manfred Folter
deutlich gegen Vöhringen und Ulm- Wiblingen. Ein Unentschieden im Spiel gegen Saulgau reicht zum Aufstieg.


 

2010

 

Die Damen spielen vom ersten Spieltag an in der Spitzengruppe der neuen Bezirksklasse. Bereits nach dem 4. Spieltag steht die TSG auf Platz 1 und läßt sich auch nicht mehr verdrängen. Am Ende steigt die TSG als klarer Meister in die Bezirksliga auf. Als Sahnehäubchen qualifizieren sich die Damen im Bezirkspokal für das Final Four und den HVW - Pokal. Zum Pokalhalbfinale kann die TSG nur mit einer Rumpfmannschaft an, es fehlen 6 Spielerinnen. Deshalb gibt es gegen Vogt eine klare 16:23 Niederlage.

Die 1. Herrenmannschaft kämpft gleich zu Beginn der Runde mit grossen Verletzungsproblemen. Wichtige Stammspieler fallen langfristig aus. Am Ende scheitert die Mannschaft in der Abstiegsrelegation und muss wieder in die Bezirksstaffel absteigen. Trainer Raimund Haser tritt aus beruflichen Gründen zurück.

Die 2. Herrenmannschaft agiert glücklos, schafft aber im letzten Heimspiel die Sensation und holt sich gegen den Tabellenführer aus Lindenberg die ersten Punkte. 

Von den 10 Jugendmannschaften können sich 3 Teams für die Bezirksliga qualifizieren. Die männl. und weibl. B- Jugend, sowie die männl. D- Jugend sammeln viel Erfahrung gegen die besten Teams im Bezirk, müssen aber Lehrgeld bezahlen.
Die weibl. D- Jugend wird Meister der Bezirksklasse Donau.

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Das Meisterteam der Damen:  Dani Baur, Martina Birkenmaier, Sandra Buhmann, Anja Falter, Uli Hodrus, Natalie Huber, Sarah Kibele, Ruth Loleit, Saskia Mayinger, Silke Plambeck, Alena Schmalz, Simone Schwägele, Elena Wagner, Katrin Wahl, Petra Wiedemann, Trainer Manfred Folter. 


 

 2011

Die 1. Herrenmannschaft sichert sich souverän die Meisterschaft in der Kreisliga A - Bodensee. Mit ihrem neuen Trainer Sorin Sturzu zeigte die 1. Herrenmannschaft gleich zu Beginn der Runde, dass sie zu den Aufstiegsfavoriten zählt. Im Pokal wird der Bezirskligist RW Laupheim 2 mit 34:31 besiegt. In der 2. Pokalrunde gibt es gegen den Landesligauf-steiger Weingarten eine knappe 29:31 Niederlage. Auch in der Liga zeigte Leutkirch Dominanz: beim Mitfavoriten HC Bodensee gab es einen klaren 28:13  Sieg. Bis weit ins neue Jahr hinein blieben die Jungs um Andi Brodbeck und Georg "Juri" Sperle ungeschlagen. Erst im Februar kassiert man in Feldkirch die erste und einzige Niederlage, weil die TSG stark ersatzgeschwächt und ohne ihren Trainer antreten muss. Am Ende steht der überlegene Gewinn der Meisterschaft und der Wiederaufstieg in die Bezirksklasse zu Buche.
Die Damen spielen im Verbandspokal gegen die HSG Ebersbach - Bünzwangen und scheiden gegen den Württemberg-ligisten mit 15:33 aus. In der Bezirksliga steht das Team kurz vor Weihnachten auf Platz 4, eine unglaubliche Verletzungsserie bringt das Team im neuen Jahr in Personalnöte. Am Ende steht ein ordentlicher 6. Platz zu Buche.
Das 2. Herrenteam spielt eine gute Runde und erreicht einen 4. Platz.
Im Jugendbereich spielt die männl. A- Jugend in der Bezirksliga, alle anderen Teams in der Bezirksklasse. Die männl. D - Jugend gewinnt die Meisterschaft in ihrer Liga, die weibl. C- Jugend und die weibl. B- Jugend belgen 3. Plätze, nachdem sie lange um Platz 1 kämpften.
Ruth Loleit beendet ihre aktive Laufbahn. In einem Abschiedsspiel treten die Damen gegen ein "All Star - Team" aus Leutkirch an, in dem Ruth auf viele ehemalige Mitspielerinnen trifft.

Das Meisterteam der Herren:

herren1.jpg

Hintere Reihe von l.nach r.: Trainer Sorin Sturzu, Andreas Muderer, Martin Hirscher , Moritz Hofmann, Dennis Hemer, Stefan Peterfaj, Sebastian Boss,
Mittlere Reihe von l. nach r.: Georg "Juri" Sperle, Johannes Bauhofer, Michel Hofmann, Benni Pauler, Andi Lutz, Philipp Praschack.
Vordere Reihe von l. nach r.: Betreuer Michael Birkenmaier, Jens Loleit, Sven Loleit, Gunnar Schmidt, Michael Gantner, Nico Holzenberger, Christoph Zettler und Andi Brodbeck.