Willkommen bei der Skiläuferzunft Leutkirch !

Aktuelles · Steffi Hutter

06.05.2016

Foto: Für langjährige Mitgliedschaft geehrte Urgesteine der Skiläuferzunft mit Lena Stoffel (2.v.l.) und Vorstandschaft  Foto: Julian Krumböck

„Irre, was wir alles machen!“ - Jahreshauptversammlung der Skiläuferzunft Leutkirch

Im voll besetzten Vereinsheim fand am 28. April die Mitgliederversammlung der Skiläuferzunft statt, zum ersten Mal ohne die inzwischen eigenständige Radabteilung. Die Berichte aus den Sparten Alpin und Nordisch zu Beginn des Abends belegten die Saisonerfolge der Sportler bis hinauf auf Bundesebene, so dass es viele Ehrungen für siegreiche Langläufer und Skirennfahrer gab. Das Fehlen des Schnees war ein Thema, das sich leider durch die ganze Trainings- und Wettkampfsaison zog. Der stetig wachsende Bereich Fitness zeigte sich auch neben dem Training aktiv und lud zu Vollmond- und Mondscheinwanderung mit Lagerfeuerromantik. 
Vorstand Hubert Moosmayer blickte auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück und lenkte dabei den Blick auch einmal weg von den Sportlern, hin zu denen, die im Hintergrund Großes leisten, ganz ohne Pokale und Ehrungen. So sind zum Beispiel beim Volkslauf rund 60 Personen im Einsatz, von denen man die Wenigsten wahrnimmt. Dasselbe gilt für Veranstaltungen wie die Skibörse oder das Oktoberfest auf der Wenger Egg Alpe. „Als ich den heutigen Abend vorbereitet habe, dachte ich mir, das ist ja irre, was wir alles leisten!“, so Moosmayer. Hoch erfreut zeigte sich der Vorstand über den regen Zulauf von jungen Nachwuchssportlern, so dass eine neue nordische Bambinigruppe gegründet werden konnte. Trotzdem hinterlassen die Radler eine Lücke, besonders im Sommerprogramm, die mit neuen Ideen gefüllt werden soll. Abschließend dankte Hubert Moosmayer in die Runde: „Wir haben ein erfolgreiches Vereinsjahr hinter uns. Und zwar nur wegen euch!“

Als finales Schmankerl des Abends war die Leutkircher Freeskierin Lena Stoffel geladen, die ihren sportlichen  Werdegang in der Skiläuferzunft begann und es bis ins Nationalteam mit Ziel Olympiade schaffte. Verletzungen zwangen Lena zur Aufgabe ihrer Wettkampfkarriere. „Da hatte ich dann Zeit, Dinge zu tun, die andere so nicht machen.“ Das sind zum Beispiel Dinge, wie Skifahren und Surfen auf den Lofoten an einem Tag, einen selbst produzierten Film daraus machen und so in spektakulären Bildern von der Jagd nach dem ultimativen Pulverschneehang und der perfekten Welle erzählen. Neben „Way North“ war auch der zweite Film „Wonderlust“ schwer beeindruckend. Quer durch die Alpen, immer auf der Spur des Neuschnees, immer auf der Suche nach dem besten Hang, der schmalsten Rinne oder Felsschlucht. Freeriding extrem. „Machmal habe ich schon Angst. Aber dann überlege ich nochmal und dann mach ichs einfach.“, so Lena Stoffel. Das nächste Filmprojekt, „Way East“ ist in Planung. Dabei wird  Japan  das Ziel sein.
Hubert Moosmayer schenkte Lena als Dankeschön ein Skiläuferzunft-T-Shirt. „Schön, dass du neben North und East auch den Weg ins Allgäu gefunden hast. Und vielleicht taucht ja im nächsten Film das T-Shirt irgendwo auf…“
 
 

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