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Aktuelles · Gerda Benda

28.01.2013

Gruppenbild auf der Seiser-Alm  - Foto: Gerd Heine

Langlauf- und Skifreizeit auf der Seiser Alm im Herzen der Dolomiten

Seiser Alm - schon der Name verspricht Besonderes. Nimmt man dann noch traumhafte Loipen, eine prächtige Bergkulisse und einen strahlendblauen Himmel dazu, so hat man alle Zutaten für ein Wintermärchen.

 

32 Skibegeisterte fanden sich zu der 22. wieder von Herbert Mendler und Gerd Heine organisierten Skiausfahrt zusammen. Der zentral gelegene Ort Compatsch auf der Seiser Alm in 1850 m Höhe erwies sich als idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Loipenkilometer und Skiabfahrten. Der Schneefall zu Beginn der Woche  war das Tüpfelchen auf dem i und gerade recht zum Einfahren und Akklimatisieren. Am Dienstag klarte dann der Himmel auf und bis Ende der Woche gab es fast nur noch Sonne pur bei gemäßigten Temperaturen und es zeigte sich die ganze  Schönheit dieses Gebiets. Vom Hotel aus gelangte man über eine Verbindungsloipe nach Ritsch, von wo aus sämtliche Rundloipen starteten. Eine verträumte Schneelandschaft, soweit das Auge reichte, herrlich gespurte Loipen von leicht bis schwierig, in der Panaromaloipe bis über 2000 m hoch führend, und eine Rundumsicht vom Feinsten machten das Langlaufen zum Vergnügen. Eingerahmt von den Bergriesen Platt- und Langkofel, der letztere 3181 m hoch, der  Sellagruppe, den Geißlerspitzen, dem langgezogenen Schlern, der Santnerspitze und wie sie alle heißen, ist das Plateau der Seiser Alm eine Augenweide.

 

Auch für die Alpin-Skifahrer, die ebenfalls vom Hotel aus starten konnten, war dieses Gebiet ideal. Unzählige Liftanlagen mit Abfahrten sogar bis nach St. Christina und St. Ulrich im Grödnertal ließen die Herzen höher schlagen. Einige zogen einen noch größeren Radius, fuhren mit dem Bus nach Monte Pana und begaben sich von dort auf einen Teil der Sellarunde bis nach Arabba. Ein Erlebnis war der 7. Südtirol Moonlight Classic-Langlauf-Wettbewerb über 20 km oder 36 km. Auch ein Langläufer aus der Leutkircher Gruppe nahm erfolgreich über 20 km an diesem Lauf teil. Beinahe alle Skifreizeitler waren in der klaren Vollmondnacht auf den Beinen, um der Feuershow als Auftaktprogramm zuzusehen und die Athleten anzufeuern. Die überall aufgestellten Fackeln und die Lichter der Stirnlampen der Langläufer, die weithin leuchteten, erzeugten in der Winterlandschaft eine besondere Stimmung. Die Woche ging viel zu schnell vorüber, zumal auch die Unterkunft gut und das Essen vorzüglich war. Am letzten Abend galt der Dank den Organisatoren, die wieder einmal mehr ein „geschicktes Händchen“ bewiesen. 

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