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Aktuelles, Bericht Nordisch · Roland Ammann / JK

21.03.2019

Annette Ammann gewinnt Gold nach einem starken Rennen über 10km in freier Technik [Foto TSG-SZ]

Annette Ammann und Kerstin Drexler bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Norwegen

Der absolute Saisonhöhepunkt für die beiden Langläuferinnen Annette Ammann und Kerstin Drexler von der TSG-Skiläuferzunft Leutkirch waren die Senioren-Weltmeisterschaften in Beitostölen/Norwegen. Und diese Meisterschaften verliefen mit einer Gold- einer Silber- zwei Bronzemedaillen und einem vierten Platz sehr erfolgreich.

Gleich im ersten Rennen, den 15 Kilometern in klassischer Technik hatte Annette Ammann die zweifachen Weltmeisterin und Olympia-Medaillengewinnerin Hilde G. Pedersen und Ragnhild Bolstad, eine weitere norwegische Spitzenläuferin als Konkurrentinnen. Sofort nach dem Massenstart setzten sich diese Drei auf der sehr anspruchsvollen Strecke vom weiteren Feld ab. Am Ende erkämpfte sich Annette Ammann die überraschende Bronzemedaille nach 46.24 Minuten. Die gleiche Strecke lief Kerstin Drexler in freier Technik. Mit einem guten Lauf errang sie hinter Laura Mccabe (USA), Barbara Turner (Kanada) und Luigina Menean (Italien) den vierten Platz nach 43.20 Minuten.

Über 10 Kilometer in freier Technik hatte sich Annette Ammann einiges vorgenommen und schlug sofort ein sehr hohes Tempo an. Nur die Kanadierin Barbara Turner konnte anfangs noch mithalten. Am Ende gewann Annette Ammann, heftig angefeuert von einigen mitgereisten Leutkirchern  nach 26.51 Minuten und einem Vorsprung von 39 Sekunden die Goldmedaille.

Für die deutsche 4 x 5 Kilometer-Staffel wurden Kerstin Drexler als Startläuferin und Annette Ammann als Schlussläuferin nominiert. Hinter den USA, Norwegen und Russland konnte Kerstin Drexler an vierter Stelle auf Silke Escher übergeben. Diese machte einen Platz gut, den Barbara Häsch wieder verlor. USA und Russland waren weit enteilt, als Annette Ammann als Vierte, knapp hinter der uneinholbar geltenden Norwegerin Ragnhild Bolstad auf die finale Runde ging. Durch eine beherzte Temposteigerung überholte die SZ-lerin nach der halben Strecke die Norwegerin und griff dann auch noch die Russin an. Am Ende fehlten nach ursprünglich 73 Sekunden Rückstand noch gerade mal 8 Sekunden auf die Silbermedaille. Hinter den siegreichen USA-Läuferinnen konnte sich das deutsche Quartett über die Bronzemedaille freuen.

Am Schlusstag dann nach 60 Zentimeter Neuschnee auf einer weichen und stumpfen Loipe der lange Kanten über 30 Kilometer mit 600 Höhenmetern im Anstieg. Wie bei den Damen üblich, wurde nicht taktiert, sondern sofort ein hohes Tempo angeschlagen. Laura Mccabe (USA) konnte dann etwas davonziehen und Barbara Turner (Kanada) und Annette Ammann bildeten ein Verfolger-Pärchen. Nach etwa 17 Kilometer setzte sich die Leutkircherin, trotz eines stumpfen Skis ab und vergrößerte kontinuierlich ihren Vorsprung. Nach 1:32:18 Stunden gewann sie die Silbermedaille und komplettierte ihren Medaillensatz.

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