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Aktuelles, Bericht Nordisch · Roland Ammann / JK

01.04.2019

Die beiden Deutschen Meister Philipp Mossmayer und Annette Ammann strahlen nach der Siegerehrung mit den gewonnenen Goldmedaillen [Foto TSG-SZ]

Goldener Saisonabschluss für Leutkircher Langläufer bei den Deutschen Meisterschaften

Besser hätte es für Moritz Moosmayer und Annette Ammann bei den Deutschen Meisterschaften  in Reit im Winkl am vergangenen Wochenende kaum laufen können. Zum Saisonabschluss standen noch die Titelkämpfe im Teamsprint und über die Langstrecke an.

Mit seinem Dauerrivalen und Freund Matteo Lewe vom SV Kirchzarten wurde Moritz Moosmayer ins Team Baden-Württemberg 1 berufen. Jeder musste dann in klassischer Technik abwechselnd drei Mal eine anspruchsvolle 1000 Meter lange Schleife laufen. Der Leutkircher wurde als Startläufer aufgestellt und diese Aufgabe bewältigte er mit Bravour. Sofort nach dem Start setzte sich Moritz Moosmayer in der Spitzengruppe fest und in seiner dritten Runde lief er wie auch sein Partner jeweils Rundenbestzeit. Mit 9.48 Sekunden Vorsprung auf Thüringen und 20.15 Sekunden auf die favorisierten Bayern gewannen sie den Titel des Deutschen Jugendmeisters.

Tags darauf ging es am Sonntag über die Langstrecke in freier Technik. Hier galt Annette Ammann bei den Damen 51 über 20 Kilometer nach ihrem Weltmeistertitel und den beiden Deutschen Meistertiteln über 10 Kilometer als Favoritin. Mit einem beherzten Lauf wurde sie dieser Rolle gerecht und gewann überlegen nach 1:06:35 Stunden in immer weicher und dadurch stumpfer werdendem Schnee den Titel Deutsche Meisterin Damen 51. Weniger gut lief es Moritz Moosmayer über die 15 Kilometer der Jugend U16, bei noch hartem und schnellem Schnee. Bald nach dem Start, im Spitzenfeld  liegend, brach sein Stock und so fiel er auf den letzten Platz zurück. Mit dem gereichten Ersatzstock kämpfte er sich wieder an das Feld heran, dann löste sich die Schlaufe und er verlor den Stock. Wiederum vom letzten Platz machte er dann noch 12 Plätze gut, aber mehr als der 15. Rang nach 37.26 Minuten, 2.29 Minuten hinter dem Sieger war dann nicht mehr möglich.

 

 

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