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Aktuelles, Bericht Rad · Günter Schüle

20.06.2012

Wolfgang Sinnstein - SV Herlazhofen - gewinnt das Einzelzeitfahren

14. Leutkircher Einzelzeitfahren (Rad &Inliner) am 17.06.2012 - Fotogalerie ONLINE

Eine rundum gelungene Veranstaltung bot die Radabteilung der TSG Skiläuferzunft Leutkirch, mit dem 14. Leutkircher Zeitfahren. Der Sport ließ auch keine Wünsche offen, mit Sarah Düster vom Rabobank Frauen Team, durfte man dann auch eine mehrfache Weltcupsiegerin begrüßen. Am Tag zuvor beendete die sympathische Sportlerin noch ein 3-tägiges Rennen in den Niederlanden auf dem 7. Gesamtrang. Sie ließ es sich dann aber dennoch nicht nehmen, in Leutkirch an den Start zu gehen.

Aber der Reihe nach, auch bei der 14. Auflage des Zeitfahrens spielte das Wetter wieder mit, nach anfänglich bedrohlichen Wolken, zeigte es sich beim Start von seiner besten Seite. Mit der Bambiniklasse ging es dann Punkt 11:00 Uhr los. Mit knapp 5 Jahren der Jüngsten, standen hier die Zeiten noch nicht ganz so im Vordergrund. Der Spaß und das besondere Erlebnis bleibt bei den Kindern im Gedächtnis. Hier wurden Sie am Ende mit tollen Pokalen, Medaillen, vielen Preisen und Eis belohnt.

Über 70 Jahre älter war der Älteste Teilnehmer der auf die 2,3 km lange Strecke ging, hier standen dann doch eher  die Zeiten im Vordergrund, und diese waren beileibe nicht schlecht. Aber nach ganz vorne reichte es auch nicht mehr, dort stand am Schluss zum wiederholten Male Wolfgang Sinnstein (2:48 Minuten) vom SV Herlazhofen. Knapp dahinter kratzen aber schon Valentin Kegreiß (2:50 Minuten) und Dominik Hassler (2:53Minuten) vom Bundesligateam Leutkircher Bank, am Lack. Mit Bernd Boos und Dominik Schönfeld folgten weitere Fahrer der TSG Leutkirch.

Bei den Frauen sind wir somit wieder bei Sarah Düster, Sie gewann trotz nächtlichem Rückflug aus den Niederlanden, die Frauenwertung souverän in 3:08 Minuten vor Anna Ratzmann vom Tri Team Isny (3:23 Minuten) und Charlotte Schutz vom SV Herlazhofen (3:34 Minuten).

Bei den Lizenzfahrern der TSG Leutkirch fehlten leider die zur Zeit in Ihren Klassen stärksten, da am selben Tag die Deutschen Meisterschaften in den Nachwuchsklassen stattfanden, was verständlicherweise Priorität hatte. Aber der Nachwuchs der TSG Leutkirch zeigte dennoch, dass auch weiteres Potenzial vorhanden ist. Besonders Tina Kloos überraschte in der Klasse Schülerinnen 10 mit dem 1.Platz. Das größte ,Familienteam’ stellt mal wieder Altmeister Walter Motz, vom ,Opa bis zum Enkel’ waren 7 Radler am Start.

Insgesamt hätte sich das Team um Organisator Günter Schüle, mehr Teilnehmer gewünscht, mit etwas über 80 Radsport-Anmeldungen war es zwar nicht so schlecht, aber es waren auch schon weit mehr am Start. Vielleicht nutzen das erste gute Wochenende seit langer Zeit, viele auch für andere Dinge.

Besonders im anschließenden Inlinerrennen ist ein Rückgang der ehemaligen Trendsportart nicht zu übersehen. Hier nahmen gerade 12 Sportler das Rennen in Angriff.

Aber die, die am Start waren, gaben dennoch Ihr bestes und am Ende stand auf der, auf 1,5km verkürzten Strecke, mit Annette Ammann von der Skiläuferzunft (3:07 Minuten) und Manfred Heinz vom SV Herlazhofen (2:46 Minuten) zwei verdiente Sieger ganz oben. Auf den Plätzen folgten Iris Fimpel vom SV Aitrach (3:31 Minuten) und Carinna Riess aus Gebrazhofen (4:36 Minuten). Bei den Herren folgten Andreas Schutz vom SV Herlazhofen (2:51Minuten)und Julian Schugg vom TSV Hofs (2:54 Minuten).

Bei Kaffee und Kuchen wurde die Veranstaltung im Pausenhof der Realschule dann gemütlich fortgeführt. Viele Preise aus der anschließenden Verlosung, Pokale und Medaillen bei der Siegerehrung und natürlich das obligatorische Eis für alle Kinder und Jugendliche rundeten diese Veranstaltung ab.

Leider musste sich die Skiläuferzunft auch mit der Dummheit einiger Unbekannter auseinandersetzen. In der Nacht zum Sonntag wurden mehrere Absperrungen, die von der Stadt geliehen waren und bereits für das Rennen platziert wurden, gestohlen. Da die Veranstaltung vorwiegend Kinder und Schüler zum Sport bewegen soll, ist mit der niedrigen Startgebühr, kein Gewinn angestrebt. Umso mehr schmerzt es, wenn die Kosten von ca. 200-300.- €, für die die Skiläuferzunft nun aufkommen muß, für weitere Jugendarbeit fehlt. 


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