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D-Jugend weiblich – Jahresabschluss der vorzeitig beendeten Saison 19/20

Die neu formierte D-Jugend für die Mädels hatte zu Beginn der Saison schon klar das Ziel ausgerufen mit jedem Spiel besser zu werden. Genug Möglichkeiten sollten bei einer Liga mit regulär 18 Spielen sein. Leider zeigte sich an den Ergebnissen aller Mannschaften schnell, dass mit dem TV Isny und dem TSZ Lindenberg zwei Mannschaften alles dominierten. Überrascht zeigte sich Trainer C. Hösch über die ersten Punkte aus dem ersten Spiel. Überraschend klar konnte man über die Spielzeit hinweg den Gegner kontrollieren nur am Ende wurde es knapp. Danach folgte eine lange punktlose Zeit. Trotzdem waren Eltern und Trainer mit dem Bild, das die Mannschaft bot, zufrieden. Mit Jedem Spiel konnte man das Erlernte besser anbringen und zeigte immer mehr Verständnis für das Wesen des Handballs. Leider war unser Schwachpunkt immer die Abwehr. Auch wenn D. Kizilirmak und D. Gerlach, die sich die Position in Tor teilten, immer stärker wurden und zu stabilen Rückhalten des Teams wurden, fehlte der Biss und die nötige Aggressivität in den Verteidigungsreihen.

Mithalten konnten wir spielerisch mit allen Teams der Liga, wenn nicht der „blöde“ Ball am Ende in das Tor des Gegners müsste. Hier ist es leider so, dass das Werfen nicht die große Stärke aller Leutkircher Mädels ist, doch bis zum Ende der Runde trauten sich dann alle bei der passenden Gelegenheit den Abschluss zu suchen. Somit ist jede einen riesigen Schritt in Richtung Torerfolg gegangen und fast alle konnten auch mindestens einen Treffer ihr Eigen nennen.

So arbeitete man ganz gezielt auf das letzte Spiel der Saison hin. Mit dem Derby gegen Wangen, fast kann man sagen, dass die Mannschaften so wie die Trainer befreundet sind, sollte es einen spannenden Abschluss geben. Die Voraussetzungen hierfür waren ideal: Wangen mit 6:28-Punkten einen Platz vor Leutkirch mit 5:29-Punkten. Das Hinspiel konnte Wangen glücklich mit 2 Toren gewinnen. In der eigenen Halle sollte ein ähnlich schön anzusehendes Match entstehen, da beide Mannschaften davon leben, es spielerisch im Team zu lösen und sich nicht auf die Stärken einer herausstechenden Spielerin zu setzen. Leider kam wenige Tage zuvor das Ende der Saison durch höhere Mächte!

Leider macht auch uns wie so vielen Mannschaften, Vereinen, Firmen und uns allen diese Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Kein Training, keinen Wettkampf mehr, schon jetzt für gefühlt eine viel zu lange Zeit. Die Vorbereitung auf die nächste Saison, wann auch immer diese stattfinden kann, fällt bis auf weiteres auch flach. Für das Team wird das ganze doppelt schwer, da die zusammengewürfelten Jahrgänge der D-Weiblich geschlossen nach oben in die C-Jugend gehen sollten, was für einige grundsätzlich schon ein großer Sprung darstellt und unter den gegebenen Umständen natürlich nicht einfacher wird. Mir als Trainer bleibt nur die Truppe über die gegebenen Kanäle mit Übungen, Tipps und dazwischen auch einmal ein paar Gags bei Laune zu halten und zu hoffen, dass wenn wir das nächste Mal wieder in der Halle stehen, wir immer noch ein spielfähiges Team haben.

Bedanken möchte ich mich als Trainer erstmal bei allen, die im Verein ihre Arbeit tun, natürlich auch bei den Eltern meiner Spielerinnen und meiner Familie, die mich immer bestens unterstützt haben. Und „Last but not least“ bei euch Mädels: Marlene, Anastasia, Julia, Dorina, Dilan, Josephine, Anna, Alina, Verena, Miriam, Tosca und Hanna. Vielen Dank für euren „fast“ unermüdlichen Einsatz und bleibt dem Handball treu. Zuwachs ist ja schon im Training vor Ort gewesen und von unten können wir auch Hilfen bekommen.

Da aber eine Mannschaft nie genug Spieler hat, hier meine Nummer unter der sich weibliche Interessentinnen der Jahrgänge 2006-2009 sich gerne schon mal melden können: Christoph Hösch 07561/915507

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