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Oberschwäbische Rennsportler bei Rund um Uzwil am Start

Einen Ausflug zum Radrennen „Rund um Uzwil“ unternahmen am vergangenen Wochenende die Elite und Amateurradsportler aus Oberschwaben. Der acht Kilometer lange Rundkurs mit 128 Höhenmetern rund um Uzwil musste im Rennen der Elite 14 mal gefahren werden. Das Rennen zählte zum Primeo Energie ASOC-Cup, zu dem die namhaftesten Rennen in der Schweiz zählen. Dementsprechend hoch dotiert und gut besetzt war das Fahrerfeld.

Aus Oberschwaben standen von der Radunion Wangen Peter Clauß und Simon Wittman am Start. Von der TSG Leutkirch startete Valentin Kegreiß und von der Seerose Friedrichshafen Johannes Dobler. Nach der gemeinsamen Anreise der oberschwäbischen Sportler machte sich bereits bei der Einschreibkontrolle, die Stimmung eines Profi Rennens breit. Im Internationalen Teilnehmerfeld wurde neben deutsch, auch italienisch, französisch und in verschiedenen Schweizer Dialekten gesprochen.

Nach dem Startschuss ließen die ersten Attacken nicht lange auf sich warten, so setzten sich nach 3 Runden eine 10 Fahrer umfassende Spitzengruppe mit den Favoriten ab, allerdings ohne Beteiligung der oberschwäbischen Sportler. Durch zwei schwere Anstiege gefolgt von einer fahrtechnisch schwierigen Abfahrt wurde die Verfolgergruppe von Runde zu Runde kleiner. Nachdem Johannes Dobler das Rennen aufgeben musste, da sein Material der rohen Kraft und der daraus resultierenden hohen Belastung nicht mehr standhielt. Peter Clauß  musste bei Rennhälfte die Verfolgergruppe ebenfalls ziehen lassen, nachdem eine der unzähligen Lücken zur zersprengten Verfolgergruppe nicht mehr geschlossen werden konnte. Damit blieb nur noch Valentin Kegreiß im Rennen um eine Top 10 Platzierung in Schlagdistanz. mutige 40 Kilometer vor dem Ziel wagte der Leutkircher mit einem weiteren Begleiter einen Vorstoß aus dem Verfolgerfeld. Schnell konnten die beiden noch einige zurückgefallenen Fahrer aus der Spitzengruppe überholen. Jedoch ließen die Kräfte des Duos von Runde zu Runde nach so dass zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt, in der letzten Runde, die Ehemaligen Begleiter aus der Verfolgergruppe wieder aufschließen konnten. Enttäuscht über die sinnlos investierten Kräfte, nahm Valentin Kegreiß seinen ganzen Mut zusammen und attackierte mit den letzten Reserven in die finale Abfahrt hinein. Glücklicherweise konnte er einen Vorsprung bis ins Ziel retten und den 7. Platz einfahren. Peter Clauß konnte sich am Ende im Vereinsinternen Sprintduell gegen Simon Wittmann durchsetzen, so dass  die beiden auf Platz 34 und 35 der über 100 gestarteten Fahrern ins Ziel kamen.

Rund um begeistert zeigten sich die Sportler von der hervorragenden Organisation und Streckensicherung des Schweizer Rennens, sowie dem hohen Preisgeld was bei den deutschen Rennen nicht immer üblich ist. Im Nachgang stellte sich dann noch heraus, dass Fahrer über 30 Jahre bereits in der Kategorie Masters 1 gewertet wurden, somit konnte sich Peter Clauß am Ende ebenfalls über Platz 7 in dieser Klasse freuen.

Alle Sportler sehen sich damit gut vorbereitet für die anstehenden Heimrennen in Leutkirch am 10.09 und in Wangen am 17.09.

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