Urban Downhill 2026

113 Biker rasen durch die Altstadt

Mountainbiker liefern beim zweiten Downhill-Rennen von der Leutkircher Wilhelmshöhe auf die Marktstraße ein vielseitiges Spektakel. Die vielen Zuschauer sind begeistert.

Leutkirch Sie rasten in teilweise atemberaubendem Tempo die Treppen hinunter, meisterten elegant die aufgestellten Hindernisse und sprangen sogar über einen Geländewagen: 113 Mountainbiker haben beim zweiten Downhill-Rennen im Rahmen des Leutkircher Altstadt-Sommerfestivals (ALSO) für ein großes Spektakel gesorgt.

Die Teilnehmer schossen am Samstagnachmittag mit ihren Fahrrädern von der Wilhelmshöhe – dem höchsten Punkt der Stadt – auf die Marktstraße. Zu überwinden hatten sie eine anspruchsvolle Strecke mit einer Länge von rund 700 Metern. Wie bei der erfolgreichen Premiere im Vorjahr gab es erneut ein actiongeladenes Rennen mit viel Adrenalin, Fahrtechnik und Spaß. Bei hohen Temperaturen mit rund 30 Grad Celsius tummelten sich an der Fahrbahn wieder viele begeisterte Zuschauer. Sie brachten gute Laune mit und feuerten die Fahrer teilweise lautstark an.

An vielen Punkten – etwa am Oberen Graben, an der Kirche St. Martin und vor allem in der Marktstraße – standen die Besucher in mehreren Reihen.

Neben den vielen Treppen hatten die Organisatoren von der Radabteilung der TSG Leutkirch weitere Hindernisse platziert. Das Highlight war ein großer Sprung über einen Geländewagen. Auch eine große Anliegerkurve sorgte für spektakuläre Momente.

Das Teilnehmerfeld war im Vergleich zur Premiere leicht erhöht worden. So machten in diesem Jahr 113 Fahrer völlig verschiedenen Alters mit. Gewertet wurde in den Klassen U15, U17, U19, Masters und Elite – jeweils getrennt nach Männern und Frauen.

Die Tagesbestzeit fuhr wie bereits im vergangenen Jahr Marius Greber (RLV-Bregenzerwald), der die Strecke in ziemlich genau einer Minute meisterte (1:00,19 Minuten). Platz zwei ging an Sebastian Höß mit einer Zeit von 1:03,58 Minuten. Es folgte Jan Fauser mit 1:03,79 Minuten. Die schnellste Frau war Maxima Jaax (1:08,34), eine von insgesamt sechs Vertretern der TSG Leutkirch.

Von größeren Stürzen blieben die Teilnehmer glücklicherweise verschont. Zwei Fahrer durften ihre Fahrt wiederholen, weil sie beim ersten Anlauf kurzzeitig offenbar von Zuschauern an der Strecke beeinträchtigt wurden.

In souveräner Manier führten Luis Jaax und Maximilian Krauss vom Organisationsteam nach dem Rennen durch die Siegerehrung, bevor beim U&D-Fest im Rahmen des ALSO-Festivals rund um den Marktplatz bis in die Nacht gefeiert wurde.

 

Bericht von Simon Nill – SZ

Nach oben scrollen