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Radrennfahrer der TSG Leutkirch meistern die „Königsdisziplin“ der Radmarathons!

Zwei Leutkircher haben sich beim wohl härtesten Jedermann-Radrennen der Alpen bewiesen. Thomas Hölzler und Timo Funk von der TSG Leutkirch gingen beim 45. Ötztaler Radmarathon an den Start – und feierten bei ihrer Premiere ein Erlebnis, das beide so schnell nicht vergessen werden.

Rund 4.300 Radsportler aus 38 Nationen stellten sich der legendären Strecke: 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter, verteilt auf vier Alpenpässe – Kühtai Sattel, Brennerpass, Jaufenpass und schließlich das Timmels Joch, bevor es zurück nach Sölden ging. Der Ötztaler gilt seit Jahrzehnten als eine der prestigeträchtigsten und anspruchsvollsten Radmarathon-Veranstaltungen Europas.

Für Hölzler und Funk war es die erste Teilnahme am „Ötztaler“ – und gleich eine, die unter besten Voraussetzungen stattfand. Warme Temperaturen in den Tälern und klare, kühle Luft in der Höhe sorgten für ideale Bedingungen, auch wenn die schiere Länge und die Höhenmeter dem Feld alles abverlangten.

Thomas Hölzler zeigte dabei eine überragende Leistung. In 7:10:47 Stunden erreichte er das Ziel und belegte in der Männer-Allgemeinen-Klasse Rang 31 von 1.064 – in der Gesamtwertung aller Männer bedeutete das Platz 49 von 3.852 Startern. Schneller als 97 Prozent seiner Altersklasse zu sein, ist eine Ansage für einen Ötztaler-Debütanten.

Auch Timo Funk lieferte ein starkes Rennen ab und kam nach 8:04:29 Stunden ins Ziel, Rang 164 von 1.064 in seiner Klasse (Platz 295 von 3.852 Männern) – schneller als 84 Prozent seiner Altersgruppe.

„Brutal hart, aber die Bedingungen waren perfekt“, beschreiben die beiden Leutkircher ihr Renn-Erlebnis. Trotz der enormen Strapazen steht für beide fest: Der Ötztaler hat sie gepackt. Im kommenden Jahr wollen Hölzler und Funk wieder an den Start gehen und sich erneut der Herausforderung der vier Pässe stellen.

Auch an der Spitze des Feldes wurde in diesem Jahr Geschichte geschrieben: Der Kanadier Jack Burke gewann zum dritten Mal in Folge und stellte mit 6:29:21 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Bei den Frauen siegte die Kölnerin Janine Meyer bereits zum vierten Mal und unterbot dabei ihren eigenen Rekord aus dem Vorjahr um sieben Minuten.

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